Schwarzes Herz

Jans Leben ist lockerer als es aussieht. Den Job als Callboy macht er seit sechs Jahren. Nicht weil er muss, sondern weil er mit vergleichsweise geringem Einsatz genug Kohle bringt. Als sein kleinkrimineller Pflegebruder Ben verzweifelt an seine Tür klopft, wollte er dem gar nicht erst aufmachen. Aber irgendwie war der Mann schließlich die einzige Form von Familie, die Jan jemals gehabt hatte. Dass er kurz darauf vor diesem verdammten Hotelzimmer stehen würde, um über Bens Wettschulden zu verhandeln, war in Jans Lebensplanung nicht vorgesehen. Genauso wenig wie der Mafioso hinter der Tür, dessen Familie, oder alles, was danach folgte. Hätte er Ben doch die blöde Wohnungstür ins Gesicht geschlagen.

Status: In Arbeit. (vorr. 45+ Kapitel)

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